Supply
Chain Management
zielt auf eine strategische, taktische und operative Verbesserung von
Effektivität und Effizienz industrieller Wertschöpfungsketten
ab. Supply Chain kann von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling (manchmal
auch der Entsorgung) von Alt-Produkten reichen (from dirt to dirt). Die
interorganisationale Arbeitsteilung zwischen den beteiligten selbstständigen
Unternehmen definiert Ausdehnung und Struktur der Supply Chain. Durch
die Tendenz zur Konzentration auf Kernkompetenzen (Outsourcing, Verringerung
der intraorganisationalen Arbeitsteilung) entwickeln sich zunehmend
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differenziertere (d.h. arbeitsteiligere) Supply Chains. In den Zielmärkten
konkurrieren nicht vertikal integrierte Einzelhersteller, sondern stattdessen
komplex strukturierte alternative Wertschöpfungssysteme (Lieferketten),
die sich aus systemisch verbundenen, aber autonom agierenden unternehmerischen
Einheiten zusammensetzen. Wettbewerbsvorteile erlangen solche dezentral
organisierten Wertsysteme insb. durch eine marktadäquate Konfiguration
ihrer Struktur sowie durch eine überlegene Koordination der autonom
gesteuerten Aktivitäten in der Supply Chain.
PLM
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